9. März 2026: Die Zähne bei älteren Menschen
Am Montag, 9. März bietet das Seniorennetzwerk gemeinsam mit dem Stadtseniorenrat Göppingen einen kostenfreien Vortrag über Zahngesundheit an. Dr. Andreas Götz vom Gesundheitsamt referiert von 15 bis circa 16.30 Uhr im Bürgerhaus, Kirchstraße 11, über „Zähne älterer Menschen: auf was man achten sollte“. Dabei informiert er über Zahnpflege, Prothesen, Implantate, Röntgen und vieles mehr. Um Anmeldung bis Freitag, 6. März, per Mail an
11. März 2026: Klinik-Dialog zum Thema Darmkrebs
Rund 66.000 Menschen erkranken in Deutschland järhlich neu an Darmkrebs. Betroffen sind dabei vor allem der Dickdarm und der Mastdarm (Enddarm). Damit zählt Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Besonders Menschen ab dem 50. Lebensjahr sind gefährdet. Ist der Dickdarm betroffen, spricht man von einem Kolonkarzinom. Befindet sich der Tumor im letzten Abschnitt des Darms, dem Enddarm, wird er als Rektumkarzinom bezeichnet. Der Begriff Kolorektales Karzinom umfasst Tumoren des Dick- und Enddarms. Die hohe Zahl an Neuerkrankungen ist umso bedauerlicher, da heute viel über die Entstehung von Darmkrebs und seine Risikofaktoren bekannt ist. Neben einem gesunden Lebensstil stehen vor allem sehr effektive Möglichkeiten der Früherkennung zur Verfügung. Werden diese regelmäßig genutzt, kann Darmkrebs häufig verhindert oder bereits in einem sehr frühen, gut behandelbaren Stadium entdeckt werden. Welche Maßnahmen helfen, Darmkrebs vorzubeugen, warum die Früherkennung eine zentrale Rolle spielt und welche modernen Therapieoptionen heute zur Verfügung stehen, darüber informiert das Alb-Fils-KLinikum beim Klinik-Dialog mit dem Thema „Darmkrebs – das muss nicht sein“. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 11. März, 17 bis 18.30 Uhr im Betriebsrestaurant Eichert´s des Klinikums. Referieren werden Prof. Dr. Matthias Hahn und Prof. Dr. Stefan Riedl, Chefärzte der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dr. Klaus Metter, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie, Prof. Dr. Martin Bommer, Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie, Infektionskrankheiten und Palliativmedizin, Dr. Daniel Wegener, Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und die niedergelassenen Endoskopiker Dr. Stefan Vollmer und Dr. Ileana Knödler sowie Dr. Müller und Dr. Schröder vom MVZ Geislingen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
23. März 2026: Gesprächskreis für pflegende Angehörige
Einmal im Monat findet der kostenlose Gesprächskreis für pflegende Angehörige unter der professionellen Leitung von Tanja Neuburger im Gemeindehaus der Christuskirche statt. Dabei werden unter anderem Belastungen und Probleme angesprochen, die sich im Pflegealltag ergeben. Die nächsten Gesprächskreistermine sind am Montag, 23.März und 20. April jeweils von 18 bis 19.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Gesprächskreis bietet einen geschützten Rahmen, sich mit anderen Menschen auszutauschen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden. Jeder ist willkommen – unabhängig vom Pflegegrad und Krankheitsbild des zu Pflegenden. Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen wird zu Hause von Familienmitgliedern oder nahen Angehörigen betreut und gepflegt. Für viele pflegende Angehörige, insbesondere von Menschen mit Demenzerkrankungen, ist die alltägliche Pflegesituation eine große zeitliche, körperliche und seelische Herausforderung. Eigene Bedürfnisse werden oftmals weitgehend zurückgestellt.
So selbstverständlich und erfüllend es sein kann, füreinander da zu sein und zu helfen, so schnell können Pflegepersonen auch an die Grenze der Überforderung stoßen. Der Übergang ist meist fließend und vollzieht sich oft unbemerkt. Hinzu kommt neben der emotionalen Verbundenheit noch die Schwierigkeit, den eigenen Lebensalltag, den Beruf und das eigene Privatleben unter einen Hut zu bringen. Nicht selten ist die Pflegeperson schon älter oder selbst gesundheitlich beeinträchtigt. Bei der Entscheidung, die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen, werden aber gerade die seelischen Anforderungen häufig unterschätzt. Symptome wie Müdigkeit, Angst, Schlafstörungen sowie depressive Stimmungszustände sind nicht selten die Folge dieser Belastung. „Die Erfahrung, dass es anderen genauso geht und der Austausch mit Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind, wirken oft sehr entlastend“, beschreibt Seniorenberaterin Heide Daiss die positiven Auswirkungen einer solchen Gruppe. „Der Gesprächskreis bietet einen Raum sich alles mal von der Seele zu reden. Der Erfahrungsaustausch bringt viele Anregungen und Ideen und trägt durch Verständnis und Ermutigung zur eigenen psychischen Entlastung bei“.
Wer weitere Informationen zum Gesprächskreis benötigt, kann sich an die Stadtverwaltung (Kontakt: Heide Daiss, Telefon: 07161/804-237, E-Mail:
